Du benutzt einen Adblocker






Das Achtziger-Forum ist ein privates Forum und wird durch Werbung, Spenden und Eigenkapital finanziert. Daher zeigt das Achtziger-Forum in einigen Beiträge kleine "Ref-Links"-Anzeigen.



Im Forum wird Ehrenamtlich "gearbeitet" um Dich in Erinnerungen schwelgen zu lassen. Das Forum soll Dir Spaß und Freude machen. Also sei auch Du bitte so Fair und würdige die Arbeit in dem Du den Adblocker für diese Seite deaktivierst.
    So deaktivierst Du Deinen AdBlocker

Bitte deaktivieren Deinen ADBLOCKER für diese Seite:

1.- Tippe auf das Adblocker-Symbol.
2.- Wähle 'Nicht auf Seiten dieser Domain aktiv' (oder ähnliches).
Du kannst auch die Schaltfläche 'Auf dieser Seite aktiviert' oder 'Adblocker anhalten' drücken.
3.- Klicke auf die Schaltfläche 'Aktualisieren' Deines Browsers, um den Inhalt anzuzeigen, den Du sehen möchtest.

Auf Achse

Antworten
Benutzeravatar
Karim Marouf
Dallas-Gucker/in
Dallas-Gucker/in
Beiträge: 485
Registriert: Do 3. Jan 2019, 20:20
Wohnort: Minas Tirith, Gondor
Hat sich bedankt: 708 Mal
Danksagung erhalten: 656 Mal
Geschlecht:
Alter: 50
Germany

Auf Achse

Beitrag: # 1635Beitrag Karim Marouf
Sa 12. Jan 2019, 21:49



Auf Achse auf YT:
https://www.youtube.com/results?search_query=Auf+Achse
---
Auf Achse ist der Titel einer deutschen Fernsehserie der ARD. Die Serie wurde von 1978 bis 1996 gedreht und lief im Vorabendprogramm. Es wurden 86 Folgen produziert.

Idee, Besetzung, Realisation

Die Idee zu der Fernfahrer-Serie stammt von Georg Feil und das Projekt wurde dann zusammen mit dem Regisseur Hartmut Griesmayr sowie dem Kameramann Joseph Vilsmaier geplant und gestartet. Die Besetzung der Hauptrollen war dabei nicht einfach. Gesucht wurden zwei geeignete Schauspieler, die auch LKW fahren können. Nachdem zunächst eine andere Besetzung für die Hauptrolle des Franz Meersdonk geplant war, wurde schließlich Manfred Krug engagiert, der gerade aus der DDR in die Bundesrepublik ausgereist war. Als dessen Gegenpart Günther Willers verpflichtete man Rüdiger Kirschstein. Um bei den Dreharbeiten sicherzustellen, dass das Alltagsleben der Fernfahrer möglichst realitätsnah und fehlerfrei gezeigt wird, wurde eigens der erfahrene selbständige Fernfahrer Engelbert („Orient-Berti“) Teischl aus Freising engagiert. Teischl fuhr selbst regelmäßig in den Nahen Osten und war Berater für die erste Staffel. Er hatte die Aufgabe, die Crew u. a. dahingehend zu instruieren, dass die Bewegungen, Abläufe und Rituale der Fernfahrer in der Serie echt aussahen. Entsprechend legte das Konzept zu dieser Serie auch Wert darauf, die Länder, Menschen und Kulturen so zu zeigen, wie sie sind, weshalb die Einheimischen meist in ihrer Landessprache zu hören waren und auch keine Untertitel angeboten wurden. Man setzte auch grundsätzlich auf Statisten und oft auch auf Schauspieler aus dem jeweiligen Land. Auch bei den LKW setzte man auf Authentizität: Engelbert Teischl stellte einen Sattelzug Volvo F12 (Kennzeichen M - ET 2626) seiner Firma Tours-Trans, der in den ersten sechs Folgen zum Einsatz kam, für die Dreharbeiten zur Verfügung. Bei dem blauen Mercedes-Benz 1632 NG Sattelzug mit dem Kennzeichen M - WW 3245 handelte es sich um eine Leihgabe von Mercedes-Benz.

Inhalt

Der LKW-Fahrer Franz Meersdonk (Manfred Krug) arbeitet für die Münchner Spedition Mittermann und fährt hauptsächlich auf der Route Deutschland – Iran. Die Spedition wird von Sylvia Mittermann (Monica Bleibtreu) geführt, die mit Franz Meersdonk befreundet ist. Diese hat einen größeren Auftrag akquiriert, jedoch bis auf Franz keine Fahrer mehr. Franz lernt jedoch den Rennfahrer Günther Willers (Rüdiger Kirschstein) kennen. Als dessen nur kurz aufstrebende Karriere sich schon wieder dem Ende zu nähern droht, überredet ihn Meersdonk, gemeinsam für die Spedition eine Terminfracht nach Teheran zu fahren. Auf ihrer Tour geht nicht alles glatt. Zuerst wird Franz’ LKW versehentlich mit einem gestohlenen verwechselt, dann macht ein Anhalter Schwierigkeiten. Kurz vor dem Ziel brennt Willers’ Zugmaschine ab. Sie bringen die Fracht zur Fähre in Volos und fahren mit Franz’ Zugmaschine heim. Die Ware wird von syrischen Schleppern im Iran abgeliefert, was jedoch nicht im Film zu sehen ist.

Zurück in München ist die Spedition dennoch bankrott und beide müssen sich mit neuen Jobs über Wasser halten. Kurz bevor Meersdonk seine Zugmaschine verkaufen muss, kommen sie an eine neue Tour. Durch die Aufklärung eines Versicherungsbetruges in einer späteren Folge kommen beide jedoch endlich an Geld und gründen damit ihre eigene Spedition: International Transports in München.





Die teilweise zusammenhängenden Folgen spielen chronologisch an verschiedenen Schauplätzen. Griechenland, Deutschland, Tunesien, Algerien, Südafrika, Finnland/Lappland, Ungarn und Italien sind einige Schauplätze der ersten 26 Folgen. Die späteren Folgen wurden in Holland, Thailand, Polen, Österreich, Chile, Mexiko, Frankreich, Spanien und in der Türkei gedreht.

Die 5. Staffel spielt komplett in der Türkei: Willers steigt aus der Firma aus, Meersdonk geht in die Türkei und gründet dort mit Toni Teuffel eine neue Niederlassung von International Transports. Am Ende der Staffel heiratet Meersdonk.

In den Geschichten geht es meist um Autodiebe, Frachtbetrug, dubiose Bekanntschaften und Schmuggel: Meersdonk und Willers geraten immer in irgendwelche Schwierigkeiten, aus denen sie sich aber selbst wieder befreien können. Immer im Bestreben, es zu etwas zu bringen, werden die gutmütigen Helden der Serie regelmäßig von korrupten Spediteuren ausgenutzt oder von anderen übers Ohr gehauen. So bleiben sie, was sie sind: Fernfahrer, wenn auch später mit eigener Spedition.

Meersdonk ist geschieden und hat zwei Söhne sowie eine Tochter. Er ist etwas bärbeißig und hat ansonsten auch Ähnlichkeit mit Meister Petz. Seine trockenen Kommentare sind nie Kalauer, sondern treffsicher wie seine mitunter „ausrutschende“ Faust. Willers, ledig und gerne auf ein Abenteuer aus, kaut ständig auf Zahnstochern, seit er sich das Rauchen abgewöhnt hat. Seine Rennfahrerkarriere hat er zwar an den Nagel gehängt, doch seine Talente spielt er dennoch gerne aus; dabei fällt meist Meersdonk durch einen sehr flotten Fahrstil mit den Brummis auf.

Manfred Krug spielt als Meersdonk von der 1. bis zur 48. sowie von der 55. bis 73. Folge (letzte der 5. Staffel) mit; in den Folgen 49 bis 54 fährt an seiner Stelle Christoph M. Ohrt als Siegfried von Hofmeister (Lateinamerika) an der Seite von Willers in der Atacamawüste. Willers selbst legt gleich mehrere Pausen ein. Seinen Platz nehmen dann Schauspieler wie Kai Wiesinger als Toni Teuffel (5. Staffel), oder Franz Buchrieser als Max Kottan (div. Folgen) sowie Dieter Pfaff als Fred ein. In der vierten Staffel fährt zudem eine Frau für die Spedition International Transports, Charlotte Siebenrock, die als Ulli Müllerschön hinter dem Steuer sitzt. Walo Lüönd als Schweizer Rodriguez (Theo) Pölsterli fährt als weiterer Fahrer in mehreren Folgen mit; so ist er gemeinsam mit Meersdonk in Chile bei Valdivia und in Mexiko unterwegs, ebenso mit Willers und Meersdonk in Frankreich. In mehreren Folgen ist einer der Regisseure, Werner Masten, als LKW-Fahrer und Rallye-Fahrer dargestellt. Meret Becker als Bettina Krüger und Roberta Manfredi als Cinzia spielen im Münchener Büro der Spedition in vielen Folgen eine wichtige Rolle, besonders in der 4. Staffel.

Die letzte, sechste Staffel (ab 1996 gedreht) mit neuen Schauspielern spielt hauptsächlich in Deutschland. Ab Folge 74 spielen Armin Rohde als Kaschinski, Markus Knüfken als Eddi, und Nele Mueller-Stöfen als Julia, die Fahrer.

Besonderheiten

Im Gegensatz zu anderen Serien wurden in den meisten Folgen die Einheimischen nicht synchronisiert; sie sprachen stattdessen in den jeweiligen Landessprachen. Unkundige Zuschauer haben dadurch dieselben Verständigungsprobleme wie Franz Meersdonk und Günther Willers, wodurch die Serie an Authentizität gewinnt. Durch das Bild und die Antworten bzw. Fragen von Meersdonk und Willers ist jedoch auch für den sprachunkundigen Zuschauer gewährleistet, dass der Sinn der teilweise auch längeren Dialoge trotzdem zu verstehen ist. Bei den Folgen, die in Namibia, Südafrika, Mexiko und Chile spielen, wurde dies vom Drehbuch nicht mehr durchgängig beibehalten.

Ab Folge 49 wurde die Rolle des Sigi von Hofmeister neu besetzt, wobei sich nicht nur der Schauspieler, sondern auch der Charakter der Person änderte.

Da die Serie von Georg Feil erdacht und produziert wurde, fanden sich auch Anleihen aus den Schimanski-Tatorten wie Gastdarsteller (Eberhard Feik, Chiem van Houweninge u. a.) oder Titelsongs (Slap Bang in the Middle, Double Dealing) verschiedener Tatorte als Hintergrundmusik wieder.

Dreharbeiten

Die Dreharbeiten gestalteten sich oftmals schwierig. Teilweise erteilten die Behörden der Länder, in denen gedreht werden sollte, keine Genehmigungen. So sollten z. B. die weiteren Folgen der ersten Staffel nach der 5. Folge in der Türkei spielen, was aber mangels Genehmigung nicht möglich war, so dass die Drehbücher kurzfristig umgeschrieben werden mussten. Die Verantwortlichen, allen voran Georg Feil, Regisseur Hartmut Griesmayr und Kameramann Joseph Vilsmaier mussten so während der Dreharbeiten vieles umplanen. In Amsterdam wurden mehrmals die Fahrzeuge gestohlen, und auch Krankheiten innerhalb des Teams (z. B. wegen Unverträglichkeit des Essens oder Tropenkrankheiten) behinderten die Arbeiten. Grundsätzlich waren gerade die Fahraufnahmen oft sehr schwierig und auch gefährlich zu drehen. Denn dazu mussten an die Zugmaschinen Gerüste für die Kameras angebaut werden. Am Anfang wurde sogar noch abenteuerlicher gedreht, indem sich der Kameramann während der Fahrt z. B. aufs Kabinendach legte. Ein weiteres oft gravierendes Problem stellten auch die klimatischen Bedingungen dar (z. B. Hitze und Feuchtigkeit in den Tropen, Sand und Wind in der Wüste).

Rund ein Drittel des Teams wurde jeweils an den Drehorten rekrutiert; nicht nur für Catering und Logistik, sondern in der Regel insbesondere alle Statisten und oft auch Schauspieler und teilweise sogar der Regisseur (z. B. in Chile Gustavo Graef-Marino).

Auch das Essen war nicht jedermanns Sache: Während Rüdiger Kirschstein laut eigenen Aussagen das Essen in Thailand beispielsweise sehr genoss, hatte Manfred Krug regelmäßig einen Koffer mit haltbaren Nahrungsmitteln aus Deutschland mit dabei. Dies, und auch die Tatsache, dass das Team immer für mehrere Monate auf engstem Raum untergebracht war, führten vor allem zwischen Krug und Kirschstein zu Spannungen, die schließlich zu mehreren Pausen Kirschsteins führten.

Musik

Bei der Titelmusik der Serie handelt es sich nicht, wie u. a. im Abspann der frühen Folgen angegeben wird, um das Instrumentalstück „Theme from a non-existent TV Series“, das Elton John auf dem Album Blue Moves von 1976 veröffentlichte. Jenes Stück wurde nur als musikalische Anleihe unter die Rohschnittfassung des Trailers angelegt. Da man das betreffende Musikstück von Elton John aus lizenzrechtlichen und finanziellen Gründen nicht verwenden konnte bzw. wollte, bat man Paul Vincent Gunia, ein eigenständiges Stück in ähnlicher Manier zu komponieren, da die Schnittfolgen im Trailer bereits festgelegt waren. Aus Sicht des Urheberrechts sind beide Kompositionen separat zu betrachten. Elton John wird nach wie vor im Abspann der ersten Staffel als Komponist genannt.

Vorspann

Der Vorspann enthält bis einschließlich Folge 32 ausschließlich Szenen aus den ersten sechs Folgen der Serie. Danach ändert sich der Vorspann leicht, da Günther Willers die Serie verließ und andere Fahrer integriert wurden. Willers ist zwar neben Max Kottan und Fred noch zu sehen, als Fahrer werden Franz Meersdonk und seine Kollegen genannt. Die Stimme im Vorspann stammt vom bekannten Synchronsprecher Michael Brennicke.

Die Version für die Mexiko-Folgen (3. Staffel) unterscheidet sich nur leicht von der vorhergehenden: Willers ist verschwunden und einige neue Sequenzen wurden hinzugefügt. Sigi von Hofmeister ist nicht zu sehen.

Der Vorspann der Willers-Solo-Episoden sticht am deutlichsten heraus, da der traditionellen Titelmelodie der begleitende Sprecher fehlt und ausschließlich Szenen aus der ,Willers‘-Staffel (49–54) Verwendung finden.

Bei der 4. Staffel besteht der Vorspann wiederum hauptsächlich aus Szenen dieser Staffel, mit einigen Szenen aus den Mexiko- und den Thailand-Folgen. Es werden wieder Franz Meersdonk und Günther Willers als Fahrer genannt.

Für die letzte „echte“ Staffel werden ausschließlich Szenen der 4. und 5. Staffel verwendet. Es werden Franz Meersdonk und Toni Teuffel genannt und nur die beiden sind als Fahrer zu sehen.

Für das Remake mit Armin Rohde (Staffel 6) wird die bekannte Melodie durch das Lied Life Should Be So Easy ersetzt und außerdem der Schriftzug modifiziert.

DVDs

Ab 2005 erschienen die Folgen auf DVD. Jede Box enthält auf 3–4 DVDs bis zu 15 Folgen. Die zweite Staffel ist auf zwei Boxen verteilt. Staffel fünf und sechs sind in einer Box zusammengefasst.

2006 erschien die sogenannte Trucker-Box mit allen Einzelboxen sowie dem Buch 'Abgehauen' von Manfred Krug und einer Soundtrack-CD. 2008 erschien eine neue Box mit der gesamten Serie. Diese enthält im Gegensatz zu den Einzelboxen nicht 24, sondern nur zwölf DVDs. Dadurch wurde eine stärkere Komprimierung nötig und die Bildqualität ist entsprechend geringer.

Quelle: Wiki
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Karim Marouf für den Beitrag (Insgesamt 2):
Norby, Helge1302
Bewertung: 40%



Benutzeravatar
Norby
Administrator
Administrator
Beiträge: 1342
Registriert: Do 21. Jun 2018, 17:12
Wohnort: Katlenburg-Lindau, NOM
Hat sich bedankt: 833 Mal
Danksagung erhalten: 745 Mal
Geschlecht:
Alter: 45
Kontaktdaten:
Germany

Re: Auf Achse

Beitrag: # 1648Beitrag Norby
So 13. Jan 2019, 08:31

Absoluter Kultfilm :daumenhoch: Aktuell für Kunden der Telekom + Magenta TV, die ersten beiden Staffeln in der Mediathek :daumenhoch:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Norby für den Beitrag:
Karim Marouf
Bewertung: 20%

Antworten